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Wohnhausbrand in Schneckenhausen (BERICHT)
Di., 28. November 2006

30.11.2006, 15:26 - Kriminaldirektion Kaiserlautern
Schneckenhausen (Kreis Kaiserslautern), Kaminrohr war schuld
Einen Tag nach dem Brand in einem Wohnhaus in der Hauptstraße hat die Kripo am Donnerstag zusammen mit einem Gutachter umfangreiche Untersuchungen angestellt. Demnach dürfte fehlerhaftes Material an einem Kaminrohr in Verbindung mit mangelnder Absicherung des Rohres zu dem Feuer geführt haben.
In dem Zimmer im ersten Stock, in dem der Brand ausgebrochen war, standen zwar auch viele Elektrogeräte – nach der Überprüfung jedes einzelnen könne jedoch ein technischer Defekt als Ursache des Feuers definitiv ausgeschlossen werden, so die Ermittler. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass Ablagerungen im Kamin am Nachmittag zu schwelen begannen und über die entstehende Hitze ein Stuhl, der im Zimmer unmittelbar neben dem Kaminrohr stand, anfing zu brennen. Von dort sprangen die Flammen auf das restliche Zimmer über und breiteten sich weiter im Haus aus.
Verletzt wurde durch das Feuer niemand, da sich die beiden Bewohner zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus aufhielten.
Das Haus ist durch den Brand- und Löschschaden derzeit nicht bewohnbar. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

29.11.2006, 22:18 - Kriminaldirektion Kaiserlautern
Schneckenhausen Krs. Kaiserslautern, Wohnhaus ausgebrannt
Am Nachmittag brach im ersten Obergeschoss eines dreistöckigen Einfamilienhauses aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand aus. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Sachschaden von etwa 100 000 Euro. Das Haus ist durch den Brand zur Zeit nicht bewohnbar.
Beide Bewohner, Vater und Tochter, waren nicht zuhause, als das Feuer im Schlafzimmer des Obergeschosses ausbrach und sich im Stockwerk ausbreitete. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinden Otterberg und Otterbach, zusammen 40 Einsatzkräfte, konnten das Feuer löschen. Trotzdem zerstörten die Flammen das Ober- und Dachgeschoss. Das Erdgeschoss wurde durch Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Vorsorglich waren auch Rettungskräfte des DRK alarmiert worden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.